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Berlin-Woche


Eine Arbeitswoche in Berlin

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Eine typische Arbeitswoche im Oberbergischen Kreis

im Januar 2005

Montag

Um 8 Uhr beginne ich am Montagmorgen im Waldbröler Wahlkreisbüro, die Post durchzusehen. Nach dem Weihnachtsurlaub haben sich über 100 Briefe, viele Einladungen, zahlreiche Stellungnahmen zu verschiedenen politischen Themen angesammelt, die nun bearbeitet werden müssen.

Ich diktiere Antwortbriefe, koordiniere meinen Terminplan und arbeite einige der Stellungnahmen durch.

 

Um 19 Uhr fahre ich zur Sitzung des CDU-Kreisvorstandes nach Wiehl. 19.30 Uhr beginnt das Gespräch mit dem Verein "Tagesmütternetz". Im Anschluss daran, gegen 20.30 Uhr, geht es um aktuelle Themen und die Jahresplanung. Gegen 22 Uhr fahre ich heim nach Waldbröl.

 

Dienstag

Der Tag beginnt um 7 Uhr mit der Zeitungslektüre. Um 8 Uhr erledige kurz ich einige Dinge im Büro, um 9 Uhr muss ich in die Kreisstadt Gummersbach aufbrechen. Dort bin ich mit der CDU-Kreisgeschäftsführerin, Margit Ahus, zu einem Planungsgespräch verabredet. Um 10 Uhr besuche ich mit Frau Ahus die Redaktion der Internet-Zeitung "Oberberg Aktuell" und wir sprechen mit Journalisten über aktuelle Fragen. 11.30 Uhr schließt sich ein ähnlicher Termin bei der Oberbergischen Volkszeitung an.

Mittags versuche ich - so auch an diesem Tag - einen halbstündigen Spaziergang mit meiner Ehefrau Eva und Bernersennen-Hündin "Alma" einzubauen.

Ab 14 Uhr sitze ich wieder im Büro. Ich sehe mir hauptsächlich die Unterlagen für die Finanzausschusssitzungen in der kommenden Woche an. Dann habe ich für den Abendtermin noch ein Referat vorzubereiten. Ich mache mir Notizen zur Gliederung des Vortrags und erstelle mir einen Gesprächsleitfaden. Gegen 19 Uhr setze ich mich ins Auto, um nach Gummersbach zu fahren. Dort erwartet mich um 19.30 Uhr eine Veranstaltung mit dem Lions-Club. Um 22 Uhr geht es zurück nach Waldbröl.

 

Mittwoch

Am Mittwoch starte ich wieder um 7 Uhr mit Zeitungslektüre, bevor ich um 8 Uhr mit den Büroarbeiten beginne. Der erste Termin ist heute um 11 Uhr mit dem Verein "Patienten im Wachkoma" in Bergneustadt. Eine halbe Stunde zuvor breche ich dorthin auf. Vor Ort treffe  ich meinen Kollegen Hubert Hüppe, der Behindertenbeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Obmann in der Bundestagsenquetekommission "Recht und Ethik in der modernen Medizin" ist. Er begleitet mich zu zwei weiteren Terminen. Um 13 Uhr essen wir zu Mittag im Kolpinghaus Wipperfürth. Eine Stunde später fahren wir weiter nach Hückeswagen zur Gefährdetenhilfe Scheideweg. Wir diskutieren dort über die Gefangenenhilfe, Drogenpolitik und Wertefragen.

Gegen 17.15 Uhr geht es weiter nach Radevormwald, also in die nördlichste Stadt des Kreises. Ich bereite mich im Auto auf ein Grußwort vor und sehe den aktuellen Pressespiegel durch. Um 19 Uhr beginnt der Neujahrsempfang der CDU Radevormwald. Nach dem offiziellen Teil der Feier führe ich einige Gespräche mit Gästen der Veranstaltung. Gegen 22 Uhr trete ich die Heimfahrt an. Von Radevormwald zurück in den  Süden des Oberbergischen Kreises, nach Waldbröl, brauche ich zu dieser Tageszeit 1 Stunde.

 

Donnerstag

Nachdem ich den obligatorischen Blick in die Zeitungen geworfen habe, beginne ich um 8 Uhr mit einigen Büroarbeiten. Um 9 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Hückeswagen. Zwischen 10 und 11.30 Uhr spreche ich mit dem Bürgermeister, Uwe Ufer, sowie den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat und den Dezernenten der Stadtverwaltung über aktuelle Entwicklungen in der Stadt Hückeswagen. Hauptsächlich geht es um die kommunale Finanzsituation, Struktur- und Sozialpolitik.

Wieder zurück in Waldbröl erledige ich einige Post im Büro und esse Mittag. 15 Uhr fahre ich nach Nümbrecht zur Holsteinsmühle. Dorthin habe ich drei amerikanische Gastschüler und deren Gasteltern zu einer bergischen Waffel eingeladen. Wir unterhalten uns über den Aufenthalt der Jugendlichen in Deutschland. Als Bundestagsabgeordneter betreue ich das Parlamentarische Patenschaftsprogramm, mit dem jährlich auch etwa 400 deutsche Schüler in die USA reisen.

Circa 17 Uhr, zurück in Waldbröl, schaue ich noch einmal kurz, was im Büro aufgelaufen ist. Ich höre den Anrufbeantworter ab und checke E-Mails und Faxe nach wichtigen Informationen. Nebenbei packe ich meinen Koffer, da ich am Abend noch nach Berlin reisen werde. Mit etwas Verspätung treffe ich gegen 18.15 Uhr in Gummersbach ein, wo der Arbeitskreis Entwicklung der CDU-Kreistagsfraktion tagt. Eine Stunde später mache ich mich auf nach Köln. 20.35 Uhr ist der Abflug nach Berlin gebucht. Gegen 22 Uhr treffe ich im Berliner Bundestagsbüro ein. Ich arbeite mich noch circa eine Stunde durch die wichtigsten Unterlagen.

 

 

Freitag

Gegen 7.30 Uhr fange ich im Berliner Büro an, die Post durchzusehen. Ich diktiere einige Briefe und bereite mich auf die Steuerthemen im Finanzausschuss vor. Um 12 Uhr erwartet mich eine Schülergruppe vom Theodor-Heuss-Gymnasium aus Radevormwald. Mit den fast 50 Zwölft-Klässlern unterhalte ich mich über Politik und beantworte Fragen zu meiner Arbeit. Ich führe die Gymnasiasten durch das Reichstagsgebäude und erläutere einige wissenswerte Dinge zur Geschichte und zum aktuellen Prozedere im Bundestag.

13.30 Uhr muss ich zum Flughafen Tegel, Von dort soll 14.35 Uhr mein Flug in Richtung Köln gehen. Der Abflug ist jedoch erst um 15.50 Uhr, da es Probleme mit dem Schließen einer Flugzeugtür gibt.

So treffe ich mit Verspätung bei der Firma ONI in Lindlar-Frielingsdorf ein. Hier findet ein Firmenbesuch mit Karl-Josef Laumann, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und designierten Minister im Schattenkabinett von Jürgen Rüttgers, statt. 18.30 Uhr fahre ich mit MdB Laumann weiter nach Gummersbach zum Neujahrsempfang der oberbergischen CDU. 200 Gäste haben sich dazu eingefunden. Die Gespräche gehen bis circa 22.30Uhr. Dann endet wieder ein abwechslungsreicher Tag daheim in Waldbröl.

 

Samstag

Gegen 9 Uhr schaue ich in die Zeitungen und bearbeite die Post. Zwischen 11 und 13 Uhr besuchen mich einige Oberberger in der Bürgersprechstunde in meinem Haus in Waldbröl. Nachmittags habe ich ein wenig Freizeit. Der nächste Termin ist eine Karnevalssitzung mit Prinzenproklamation in meiner Geburtsstadt Wipperfürth, wo ich dem Karnevalsverein angehöre. Auf diesen Abend habe ich mich lange gefreut. Dorthin breche ich gegen 16.30 Uhr auf.

 

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